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PREMIERE

Familiennachzug bei Opel

Opel hat den Insignia Country Tourer neu definiert. Die Merkmale des Kombis: Allradantrieb und ein bisschen mehr SUV-Eigenschaften.
15.12.2017 | 10:17

Der Insignia ist das Flaggschiff von Opel. Zu den Modellen Grand Sport und Sports Tourer gesellt sich der neu konzipierte Country Tourer. Er ist jetzt ab 44900 Franken im Handel. Im Unterschied zu seinen Brüdern ist der Insigina Country Tourer geräumiger und leichter als das Vorgängermodell. Der Laderaum fasst maximal 1665 Liter, 130 Liter mehr als beim Vorgänger. Fünf Personen passen prima ins Auto, auch solche vom Kaliber eines Werner Günthör. Der ehemalige Weltklasse-Kugelstösser arbeitet heute beim Bundesamt für Sport in Magglingen und ist wie die Kunstturnerin Giulia Steingruber Opel-Botschafter, beide waren bei der Premiere dabei.

Sollte man mit dem Insignia Country Tourer auf Abwege geraten, wäre das kein Grund zur Besorgnis, zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit und hoch effiziente Vierrad-Technologie sei Dank. Das Antriebskonzept bringt die Motorleistung an die Vorderachse sowie variabel auf die beiden Hinterräder. Damit ist automatisch bei jeder Unterlage die beste Haftung garantiert.

Für einen bei Insignia-Modellen gewohnt hohen Fahrkomfort sorgt ein adaptives Fahrwerk. Es bringt Stossdämpfer, Lenkung, Gaspedalkennlinie und Schaltpunkte (bei Automatik) in Einklang. Herz des Systems ist die zentrale «Drive Mode Control»-Software. Sie wertet permanent alle Sensoren sowie Einstellungen aus und erkennt den individuellen Fahrstil. Wer gerne selber entscheiden will, kein Problem: zur Wahl stehen die Modi «Standard», «Sport» und «Tour». Bei der Fahrt nach Magglingen hat der neue 2-Liter-BiTurbo-Diesel mit 210 PS und 4800 Newtonmeter Drehmoment besonders gefallen. Damit packt der Country Tourer richtig zu, gefühlsmässig fast ein wenig lustvoller als der Benziner mit Zweiliter-Turbo-Direkteinspritzung und 260 PS. Aber: Beide Motoren sorgen im Zusammenspiel mit der neuen Achtstufen-Automatik und dem Allradantrieb für viel Fahrspass. Ebenfalls im Programm ist ein 2-Liter-Diesel mit 170 PS und 6-Gang-Getriebe.

Was die Ausstattung betrifft, kann sich innerhalb der Insignia-Baureihe auch der Country Tourer locker mit der anspruchsvollen Konkurrenz messen. Eine grosse Bandbreite an Technik sorgt für Sicherheit, Komfort und Unterhaltung. Dazu gehört zum Beispiel die Heckklappe, die sich per Fusskick öffnen lässt. Ein auf den Boden projiziertes Piktogramm zeigt dabei an, wo der Kick unter dem Heck zu platzieren ist. Oder das adaptive Matrix-Lichtsystem mit 32 LED-Segmenten. Es verfügt über eine aktive Kurvenlichtfunktion sowie einen integrierten LED-Fernlicht-Strahl mit bis zu 400 Meter Lichtweite.

Jil Lüscher

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