Kultur
19.04.2017 07:49

Quer durch Zugs Geschichte(n)

  • Das architektonisch bedeutende Schulhaus Athene symbolisiert den Wandel des Zuger Schulwesens.
    Das architektonisch bedeutende Schulhaus Athene symbolisiert den Wandel des Zuger Schulwesens. | Bild: Stefan Kaiser
ANLASSREIHE ⋅ Erneut legt der Verein Zuger Stadtführungen ein reiches Saisonprogramm vor. Die Rundgänge machen die Geschichte der Stadt immer wieder fassbar.

Die Geschichte der Stadt Zug ist so reich und vielfältig, dass die Schwerpunkte für die öffentlichen Stadtführungen nicht auszugehen drohen. Seit Jahren bietet der Verein Zuger Stadtführungen Rundgänge – normalerweise samstags – durch Zug an.

Neben diesen regulären Führungen, die am kommenden Samstag starten und von denen einige einen besonderen Schwerpunkt behandeln, bietet der Verein jeweils auch so genannte thematische Führungen an, wobei eines oder mehrere bestimmte Objekte oder ein Quartier im Fokus stehen. Diese Touren finden stets an einem Montag statt.

Vom «Mont-Saint-Michel» zur einstigen Prachtstrasse

Bei der ersten der thematischen Führungen am 15. Mai geht es um das Lohri-Haus an der Neugasse. Das älteste erhaltene Goldschmiedehaus Europas beherbergt originalgetreu hergerichtete Empire-Räume und zeigt Kunstwerke des Schmucks aus drei Jahrhunderten.

Am 19. Juni dreht sich alles um die Pfarrkirche St. Michael. Das monumentale Gotteshaus im historistischen Baustil, der «Mont-Saint-Michel» von Zug, beherrscht die Stadtsilhouette wie kein anderes Bauwerk.

Um ein Stück identitäts­stiftende Zuger Industriegeschichte geht es an der dritten thematischen Stadtführung am 28. August. Auf einem Rundgang durch die Gebäulichkeiten der V-Zug erhalten die Besucher Einblicke in die Zuger Firma schlechthin – und Ausblicke auf die Entstehung eines innovativen Gewerbequartiers.

Dass Oberwil weit mehr ist als der Standort einer bedeutenden psychiatrischen Klinik, erfahren die Besucher am 11. September. Das herrlich gelegene Dorf am See, welches politisch gesehen Teil der Stadt Zug ist, erzählt manch spannende Geschichte. Mindestens so spannend wie die Geschichten um die Zuger Schulen, um die es bei der Führung am 25. September geht. Der Wandel der stadtzugerischen Schulverhältnisse und die schulpolitische Entwicklung sind eindrücklich.

Die sechste und letzte thematische Führung in dieser Saison, am 16. Oktober, ist dem einstigen Prachtboulevard Zugs gewidmet. Die Achse vom heutigen Bahnhof zum See, die Alpenstrasse, könnte so viel erzählen aus den vergangenen 100 Jahren. (fae)

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