Panorama
14.09.2017 09:02

Abgestürzter PC-7 Militärpilot am Schreckhorn geborgen

  • In diesem Gebiet stürzte die PC-7-Maschine am Dienstag ab. Am Donnerstag wurde die Leiche des Piloten geborgen. (Archivbild)
    In diesem Gebiet stürzte die PC-7-Maschine am Dienstag ab. Am Donnerstag wurde die Leiche des Piloten geborgen. (Archivbild) | KEYSTONE/EDI ENGELER
LUFTWAFFE ⋅ Der am Dienstag beim Absturz eines PC-7-Trainingsflugzeugs gestorbene Militärpilot ist am Mittwochabend geborgen worden. Vorher hatten Nebel und Schnee entsprechende Einsätze in dem schwierigen Gelände verhindert.

Die Bergung des Leichnams teilte Armeesprecherin Delphine Allemand am Donnerstagmorgen mit. Weitere Details würden nicht bekanntgegeben, hiess es weiter.

Das Propellerflugzeug war am Dienstag am Schreckhorn oberhalb von Grindelwald abgestürzt. Mit der Bergung der Wrackteile rechnete die Luftwaffe in den kommenden Tagen. Die Schweizer Armee hatte das Gebiet rund um die Absturzstelle für Berggänger gesperrt. Über der Stelle galt eine Flugverbotszone von fünf Kilometern Radius, um den Luftraum für Bergungsflüge frei zu halten.

Der Milizmilitärpilot war am Dienstag gegen 8.30 Uhr mit dem Propellerflugzeug vom Flugplatz Payerne in der Waadt gestartet und hätte um etwa 9.30 Uhr in Locarno im Tessin landen sollen. Weil er dort nicht planmässig ankam, wurde eine Suchaktion gestartet.

Am Nachmittag wurde die abgestürzte Maschine im Gebiet des Schreckhorns in den Berner Alpen gesichtet. Zum Piloten machte die Luftwaffe keine weiteren Angaben, zu seinem Schutz und zum Schutz seiner Angehörigen. Eine Untersuchung der Militärjustiz läuft. (sda)

Meist gelesene Artikel

Christian Constantin hatte in Lugano einen schweren Aussetzer.
SUPER LEAGUE

Constantin attackiert Fringer

Beim Schwanenplatz war um 17.15 Uhr für Autos und Busse kein Vorwärtskommen.
VERKEHR

Kollision im Hirschengraben– Staus in und um Luzern

Auf dem Rathaussteg sind häufig auch Touristen unterwegs.
GASTGEWERBE

Einheimische dürfen billiger ins Hotel

Glimpflich ausgegangen: Blick auf das Erdloch.
SÜDUMFAHRUNG

Plötzlich entsteht ein Acht-Meter-Loch: Tunnelbau gestoppt

Der dichte Verkehr in der Stadt Luzern – hier auf der Seebrücke – sorgt für viel Unzufriedenheit.
STADT LUZERN

Der grosse Verkehrs-Showdown

Hierhin führt die erste Verbindung am Morgen ins Tessin: nach Locarno.
FAHRPLANWECHSEL

SBB suchen den Kompromiss

Sänger Mick Jagger und Gitarrist Ron'Wood auf der Bühne im Letzigrund Stadion.
KONZERT

Rolling Stones: Die Magie ist verflogen

Ueli Amstad und Yvonne von Deschwanden (Mitte) treten im kommenden März nicht mehr zu den Gesamterneuerungswahlen an. Othmar Filliger, Alfred Bossard, Res Schmid, Karin Kayser und Josef Niederberger (von links) können bei einer Wiederwahl Mitte 2018 zwei neue Mitglieder in ihren Reihen begrüssen.
NIDWALDEN

Kandidaten bringen sich in Stellung

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat US-Präsident Donald Trump nach dessen jüngsten Drohungen gegen sein Land gewarnt, er werde dafür "teuer bezahlen". (Archivbild)
NORDKOREA-KONFLIKT

Kim droht US-Präsident Trump erneut

STRAFGERICHT

Familienvater verspielt 9 Millionen

Zur klassischen Ansicht wechseln