Schweiz
18.05.2017 10:44

Jedes siebte Elektrogerät mangelhaft

  • Von den vom Starkstrominspektorat kontrollierten Geräte wiesen besonders Ladegeräte, Akkus und Stecker Mängel auf. (Symbolbild)
    Von den vom Starkstrominspektorat kontrollierten Geräte wiesen besonders Ladegeräte, Akkus und Stecker Mängel auf. (Symbolbild) | Keystone/GAETAN BALLY
ELEKTROTECHNIK ⋅ Das Eidg. Starkstrominspektorat (ESTI) hat im vergangenen Jahr 14 Prozent aller kontrollierten Elektrogeräte beanstandet. Von den gesamthaft 1500 Elektroprodukten mussten für 83 ein Verkaufsverbot und für 21 ein Rückruf und Sicherheitsinformationen erlassen werden.

Insgesamt wiesen 221 Elektroprodukte Mängel auf, wie das ESTI am Donnerstag mitteilte. Der Wert ist vergleichbar mit jenem vom Vorjahr. Im Jahr 2015 wurden 208 der überprüften Geräte beanstandet.

Besonders betroffen waren 2016 portable Haushaltsgeräte, LED-Leuchten, Steckdosenleisten, Netzkabel, Zeitschaltuhren, Akkus und Ladegeräte von Laptops und Smartphones, sowie verschiedene Geräte mit unsicheren oder unzulässigen Steckern. Wird der Mangel zur Gefahr für den Benutzer, erlässt das ESTI ein Verkaufsverbot oder einen Verkaufsstopp.

In 26 Fällen haben die Händler und Hersteller ihre fehlerhaften Produkte selber vom Markt genommen. Das ESTI mahnte zugleich zur Vorsicht bei Online-Einkäufen. Sehr preisgünstige elektrische Geräten aus Fernost seien oft Nachahmer-Produkte, welche langfristig unsicher werden könnten.

Das ESTI empfiehlt allen Konsumentinnen und Konsumenten, auf seriöse Anbieter mit einem kompetenten Kundendienst in der Schweiz zu setzen und auf aussagekräftige Bedienungsanleitungen sowie auf dem Erzeugnis angebrachte Prüfzeichen zu achten.

Die Marktüberwachung durch das ESTI wird in allen Landesteilen der Schweiz durchgeführt und erfolgt gemäss der Verordnung über elektrische Niederspannungserzeugnisse (NEV). (sda)

Meist gelesene Artikel

Eugen Elmiger, CEO von Maxon Motor, mit einem Stöckli-Bike, das durch den Maxon-Antrieb zum E-Bike wird.
SACHSELN

Maxon Motor wächst zum Weltkonzern

Es passierte auf der Ufschötti: 17-Jähriger wurde am Wochenende brutal verprügelt.
STADT LUZERN

17-Jähriger brutal verprügelt

Auf diesem Areal in Seewen soll das Bundeszentrum erstellt werden.
BERN/GLAUBENBERG

Wegen Moorschutz: Bundeszentrum kommt wohl in den Kanton Schwyz

Johannesbächli trat über die Ufer: Feuerwehreinsatz vor dem Kloster Einsiedeln.
EINSIEDELN

Schweres Gewitter richtet Schäden an

Er schoss in der Begegnung das erste Tor für den SC Kriens (einen Foulpenalty):  Fisnik Hasanaj.
FUSSBALL

FC Luzern gegen SC Kriens: In der Generalprobe gibts ein Unentschieden

ALPNACH

Der Charme des Schwingfests: Die Ehrendamen

Susanne Giger vor ihrer neuen Buchhandlung an der St.-Oswalds-Gasse.
ERÖFFNUNG

Sie kann es einfach nicht lassen

Viel Platz zwischen den Gebäuden: So soll die Siedlung auf dem Grüenmatt-Areal in Emmen dereinst aussehen.
EMMEN

Die Grüenmatt verliert etwas von ihrem Grün

Wer wird im Erstrundenspiel im Schweizer Cup jubeln? Auf unserer Montage tun es beide, links die Luzerner, rechts die Krienser.
FUSSBALL

Schweizer Cup: Luzern und Kriens treffen in der 1. Runde aufeinander

Bisher steht einzig der Titel des Monopolys fest, die Bebilderung der Felder noch nicht.
BRETTSPIEL

Zug erhält ein eigenes Monopoly

Zur klassischen Ansicht wechseln