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WEGGIS

TV- und Radiomoderator Kurt Zurfluh gestorben

Der langjährige Radio- und Fernsehmoderator Kurt Zurfluh ist während einer Reise auf Kuba an Herzversagen gestorben.
17.04.2017 | 08:25
Aktualisiert:  17.04.2017, 12:00

Kurt Zurfluh starb am Samstag im Alter von 67 Jahren während einer Reise auf Kuba an einem akuten Herzversagen, teilten seine Angehörigen gegenüber Radio SRF mit. Der Moderator war nach seinem letzten Auftritt am Gedenkkonzert von Hans Muff am Montag zusammen mit Kapellmeister Carlo Brunner nach Kuba gereist. Dort wollte er einige Tage ausspannen.

Den Start seiner 40-jährigen Karriere hatte er im Regionaljournal Zentralschweiz des damaligen Radio DRS. Am Fernsehen präsentierte er das «sportpanorama» und «sportaktuell». Von 1996 bis 2012 war er Moderator der bekannten Volksmusiksendung «Hopp de Bäse». Im Juli 2012 ging er nach 270 Mal «Hopp de Bäse» in Pension. Videobilder auf der Webseite von SRF zeigen, wie eine grosse Schar Volksmusikanten den sichtlich gerührten Zurfluh mit der «Steiner Chilbi» am Seeufer in seinem Wohnort Weggis verabschiedet. Das Publikum gibt ihm eine Standing Ovation. 

2014 gab Zurfluh ein Comeback am Bildschirm: Er übernahm die Sendung «unterwegs» von Tele 1. 2016 übernahm die Moderatorin Fabienne Bamert die Sendung.

Zurfluh war zudem ein langjähriger Kolumnist unserer Zeitung. Seine letzte Kolumne erschien am Sonntag (zur Kolumne). Mit seiner Lebenspartnerin lebte er in Weggis. 

Das Schweizer Fernsehen widmete Kurt Zurfluh am Montagabend eine Sendung. «G&G Spezial – In Erinnerung an Kurt Zurfluh» wurde um 18.15 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt. Via soziale Medien meldeten sich am Montag viele Menschen zu Wort, um ihr Beileid auszudrücken.

zfo/sda

Video: Das war Kurt Zurfluhs grösster TV-Moment

1986 aber machte sich Zurfluh vor internationalem TV-Publikum einen Namen. Sein Sprung ins Wasser als Aussenmoderator bei «Wetten, dass.. ?» bleibt unvergessen. (Youtube/huwi, 17. April 2017)



Bildergalerie: Das Leben von Kurt Zurfluh

Der Zentralschweizer TV- und Radio-Moderator ist am Samstag im Alter von 67 Jahren verstorben. Einige Bilder von seiner vielseitigen Arbeit für Radio und Fernsehen. (Archiv LZ )

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