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ZENTRALSCHWEIZ

Auf den Blutregen folgt Prachtswetter

In den letzten Tagen lag viel Staub aus der Sahara in der Luft. Mit dem Niederschlag in der Nacht auf Montag wurde dieser ausgewaschen. Auf den so genannten Blutregen folgt eine sonnige Woche mit Temperaturen über 20 Grad.
16.04.2018 | 10:32

Der Himmel über der Schweiz hat sich in den letzten Tagen gelblich gefärbt. Grund dafür war ein Wetterphänomen, das man in den letzten Jahren in der Schweiz immer wieder beobachten konnte: der Saharastaub. «Zum einen muss in Nordafrika genug Staub aufgewirbelt werden. Zum anderen braucht es eine Südströmung in der Höhe, damit der Saharastaub zu uns kommt», erklärt Nicola Möckli von MeteoNews. Meist würden die Alpen eine Barriere bilden, «in den letzten Tagen ist der Staub aber über die Alpen gekommen». Das führte nicht nur zu dichten Schleierwolken, sondern auch zu wunderschönen Sonnenauf- und untergängen:


Noch mehr Saharastaub hat es in den Osten Europas geschafft. Vor allem Griechenland ist laut Nicola Möckli stark betroffen. Mit dem Niederschlag in der Nacht auf Montag wurde der Himmel sozusagen wieder ausgewaschen – auch vom Pollenstaub. Dieses Phänomen wird Blutregen genannt. Der Saharastaub lagert sich in Form von gelbem oder rotem Rückstand auf Autos und am Boden ab. Das sieht dann so aus:

 

In der Zentralschweiz bleibt es am Montag regnerisch. Ab Dienstag zeigt sich der Frühling dann von seiner besten Seite: Viel Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad. Wir dürfen uns also auf eine prachtvolle Frühlingswoche freuen.

Die ersten warmen Frühlingstage: 2 Milane kreisen über dem Pilatus (© Uta Bockhorn)

jvf

Video: Der aktuelle Wetterbericht

(Tele 1)



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