Luzern
17.07.2017 10:19

Grünes Licht für die Verlängerung der Buslinie 1 ins Rontal

  • Die Buslinie 1 soll bis zur Mall of Switzerland verlängert werden.
    Die Buslinie 1 soll bis zur Mall of Switzerland verlängert werden. | Kanton Luzern/Martin Ludwig
  • Ein Bus der Linie 1 auf der Seebrücke unterwegs Richtung Maihof. Ab 2019 sollen diese Busse bis zur Mall of Switzerland in Ebikon fahren.
    Ein Bus der Linie 1 auf der Seebrücke unterwegs Richtung Maihof. Ab 2019 sollen diese Busse bis zur Mall of Switzerland in Ebikon fahren. | Bild: Roger Grütter (Luzern, 3. Dezember 2014)
LUZERN ⋅ Die Verlängerung der Buslinie 1 zur Mall of Switzerland stösst wegen den Fahrleitungen auf Widerstand. Das Bundesamt für Verkehr konnte die grosse Mehrheit der Beschwerden für gegenstandslos erklären.

Das Bundesamt für Verkehr hat die Plangenehmigung für den Bau der Fahrleitungen ins Rontal erteilt, wie die Verkehrsbetriebe Luzern AG (VBL) mitteilt. Die grosse Mehrheit der Beschwerden habe im Laufe des Verfahrens gütlich geregelt und vom Bundesamt für Verkehr als gegenstandslos erklärt werden können. Drei noch verbleibende Beschwerden hat das Bundesamt abgewiesen. Es läuft jetzt noch eine Beschwerdefrist von 30 Tagen. Danach geht das Projekt in die weitere Umsetzung.

Gegen die Verlängerung hatten einige Anwohner Bedenken angemeldet. Einige befürchten mit dem Anbringen eines Mastes einen Wertverlust ihres Grundstückes. Andere haben Bedenken, dass bei jeder Durchfahrt des Trolleybusses das Gebäude zittern würden (wir berichteten »). Alternativen zur Fahrleitung sehen sowohl der Kanton Luzern als auch der Luzerner Verkehrsverbund keine (wir berichteten »).

Die Trolleybuslinie 1 soll vom Maihof an der Stadtgrenze bis nach Ebikon zum neuen Einkaufszentrum Mall of Switzerland, das im November seine Türen öffnet, verlängert werden (siehe Grafik). Mit der Verlängerung bedienen die Busse dann die gleichen Haltestellen wie heute die Linie 23. Die Busse sollen künftig im 7,5-Minuten-Takt, in Randzeiten im Viertelstundenrhythmus, fahren.

Die Arbeiten kosten rund 13 Millionen Franken, wobei sich die «Mall» mit 1,5 Millionen Franken beteiligt. Geplant ist, dass die verlängerte Buslinie 1 mit dem Fahrplanwechsel 2019 in Betrieb geht.

Der Einsatz der 25 Meter langen Niederflurdoppelgelenktrolleybusse (RBus) soll die Kapazität zwischen Luzern und Ebikon erhöht werden. Die heutigen Dieselbusse der Linie 22 und 23 werden danach am Bahnhof Ebikon wenden und sollen den Bahnhof Luzern entlasten. 

rem

Kommentare

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!

Meist gelesene Artikel

Beim Schwanenplatz war um 17.15 Uhr für Autos und Busse kein Vorwärtskommen.
VERKEHR

Kollision im Hirschengraben– Staus in und um Luzern

Christian Constantin hatte in Lugano einen schweren Aussetzer.
SUPER LEAGUE

Constantin attackiert Fringer

Glimpflich ausgegangen: Blick auf das Erdloch.
SÜDUMFAHRUNG

Plötzlich entsteht ein Acht-Meter-Loch: Tunnelbau gestoppt

Sänger Mick Jagger und Gitarrist Ron'Wood auf der Bühne im Letzigrund Stadion.
KONZERT

Rolling Stones: Die Magie ist verflogen

Der dichte Verkehr in der Stadt Luzern – hier auf der Seebrücke – sorgt für viel Unzufriedenheit.
STADT LUZERN

Der grosse Verkehrs-Showdown

STRAFGERICHT

Familienvater verspielt 9 Millionen

Ein Mann bezieht am Postomaten der Poststelle am Bärenplatz in Bern Geld.
SPARPROGRAMM

Postfinance setzt den Rotstift an

Der Franken verliert gegenüber dem Euro weiter an Wert.
DEVISEN

Schweizer Franken verliert weiter an Wert

Derzeit muss das Velo im Posttunnel noch geschoben werden.
PARLAMENT

Ziel: Ohne Absteigen durch den Velotunnel beim Bahnhof

Keineswegs in Schieflage: Die Busse der Zugerland Verkehrsbetriebe sind zumeist sicher unterwegs.
ZUG

Zahlreiche Änderungen auf den Zuger Buslinien ab Dezember

Zur klassischen Ansicht wechseln