Luzern
11.08.2017 06:51

Kommentar

Mehr Gehör für die Agglomeration

  • Portrait von Mitarbeiterin Gabriela Jordan.

Fotografiert am 30. Dezember 2016 in Luzern.
(LZ/Manuela Jans-Koch)
    Portrait von Mitarbeiterin Gabriela Jordan. Fotografiert am 30. Dezember 2016 in Luzern. (LZ/Manuela Jans-Koch) | Manuela Jans-Koch (LZ) (Luzerner Zeitung)
Redaktionelle Mitarbeiterin Stadt/Region Gabriela Jordan über die Forderung eines eigenen Gemeindeverbands der Grünen.

Betrifft ein Anliegen mehrere Kommunen, gilt der Verband Luzerner Gemeinden (VLG) als einziger Ansprechpartner für den Kanton. Zwar verleiht dies den Gemeinden ein stärkeres Gewicht, für kleinräumigere Interessen ist der Weg zum Kanton jedoch blockiert. Das ist besonders den Agglomerationsgemeinden ein Dorn im Auge, die mit ihren Anliegen gegenüber den zahlreicheren Landgemeinden weniger Gehör finden.

Daher fordern die Grünen nun einen eigenen Gemeindeverband: Der Luzerner Stadtrat soll die Lancierung eines solchen mit Emmen, Kriens, Horw und Ebikon prüfen – und auf einen Wiedereintritt in den VLG verzichten. Doch die gleichen fünf Akteure sind bereits Teil des Kooperationsprojekts K5. Dieses ist primär zwar kein eigentlicher Verband, doch der Aufbau eines parallelen Gremiums ergibt kaum Sinn.

Der Vorstoss der Grünen zeigt aber, dass es eine Diskussion über die Schwächen des VLG braucht. Die Chance sollte auch genutzt werden, eine Sektion für die Agglomeration innerhalb des VLG oder den K5-Ausbau zu prüfen.

Gabriela Jordan, redaktionelle Mitarbeiterin Stadt/Region

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