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NIDWALDEN

Regierungsratswahl: FDP will ein Dreierticket

Die FDP will stille Wahlen für den Regierungsrat verhindern. Sie nennt das als Hauptmotiv dafür, dass sie am 4. März mit drei Kandidaten für die Gesamterneuerungswahlen antreten will.
10.01.2018 | 06:36

Diesen Entscheid hat der Wahlausschuss gefällt, wie die Partei gestern Abend mitteilte. Der demokratische Wert von echten Wahlen sei nicht zu unterschätzen. Stille Wahlen zeichneten sich ab, nachdem die SVP nur ein Zweierticket beschlossen und die Grünen auf eine Kandidatur verzichtet hatten.

Die 46 anwesenden Mitglieder des Ausschusses beschlossen darum am Dienstag, dem Parteitag von morgen Donnerstag mit Alfred Bossard (bisher) sowie den bereits von den Ortsparteien vorgeschlagenen neuen Kandidaten Niklaus Reinhard, Hergiswil, und Joe Christen, Stans, ins Rennen zu steigen. Man habe drei Kandidaten «mit der notwendigen Erfahrung und dem politischen Rucksack für das Amt des Regierungsrats», gibt sich die Partei überzeugt.

Von den sieben Nidwaldner Regierungsräten treten Ueli Amstad von der SVP und Yvonne von Deschwanden von der FDP nicht mehr an. Bislang sind fünf Personen nominiert worden, von der SVP Regierungsrat Res Schmid und Landratspräsidentin Michèle Blöchliger, von der CVP die bisherigen Regierungsmitglieder Karin Kayser-Frutschi, Othmar Filliger und Josef Niederberger.  Die Anmeldefrist läuft am nächsten Montag um 12 Uhr ab.

mvr/sda

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