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BECKENRIED

Umbau eines Ferienhauses hat ein Nachspiel

Ein Krienser hatte sein Ferienhäuschen und seine Liegenschaft auf dem Bodenberg umgebaut, ohne sich um die Bewilligungen zu kümmern. Das hat nun ein juristisches Nachspiel.
11.07.2017 | 08:07

Denn gemäss Planungs- und Baugesetz ist der Gemeinderat zur Strafanzeige verpflichtet, wenn die Widerhandlung nicht geringfügig ist. Als mildernde Umstände könnten im vorliegenden Fall die teilweise erforderlichen Sofortmassnahmen im Zusammenhang mit dem 2013 erfolgten Hangrutsch im Bodenberg geltend gemacht werden, sagt Toni Intlekofer, Leiter Hochbau der Gemeinde Beckenried. Der Entscheid des Gemeinderates sei in den nächsten Wochen zu erwarten.

Der Krienser hatte das Ferienhaus saniert, die Umgebung gestaltet, einen Parkplatz mit Unterstand und einen Zufahrtsweg gebaut – ohne rechtzeitig ein Baugesuch einzureichen (wir berichteten »). Dies, weil er fälschlicherweise davon ausgegangen war, dass ein Baugesuch ausserhalb der Bauzone nicht nötig sei. Doch der Bauherr ist einsichtig. «Bis auf den Parkplatz mit Autounterstand hat er nun alles wieder gesetzeskonform zurückgebaut. Davon haben wir uns an der Begehung überzeugen können», so Intlekofer. Somit können die «redimen­sionierten» Sanierungsvarianten nachträglich bewilligt werden: Das betrifft die Errichtung zweier Fahrstreifen sowie die Sanierung des Haussockels und der Umgebung. (map)

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