Nidwalden
12.07.2017 05:00

Von der Werkstatt auf die Baustelle

  • Walti von Büren von der Weidli-Werkstätte streicht zusammen mit Giulia Baudat von der Malerei Schmid AG eine Säule in einem Parkhaus des Bürgenstock-Resorts.
    Walti von Büren von der Weidli-Werkstätte streicht zusammen mit Giulia Baudat von der Malerei Schmid AG eine Säule in einem Parkhaus des Bürgenstock-Resorts. | Bild: Corinne Glanzmann (Bürgenstock, 11. Juli 2017)
BÜRGENSTOCK ⋅ Weidli-Mitarbeiter packen auf der Resort-Baustelle mit an. Walti von Büren hilft beim Bemalen der Stützpfeiler im Parkhaus.

Martin Uebelhart

martin.uebelhart@nidwaldnerzeitung.ch

Rund 100 Säulen gilt es, in einem der Parkhäuser des Bürgenstock- Resorts farbig zu bemalen. Blau, grün und beige sollen sie sein, derzeit wird an den blauen Säulen gearbeitet. Walti von Büren ist mit einem Farbroller konzentriert am Werk. Er arbeitet in der Werkstätte der Stiftung Weidli und wird bei den Malerarbeiten von Marco Käslin unterstützt. Der gelernte Maler ist Gruppenleiter in der Werkstätte. Mit von der Partie ist auch Giulia Baudat von der Malerei Schmid AG. Das Stansstader Malergeschäft erhält beim Auftrag im Parkhaus Unterstützung von der Weidli-Werkstätte.

Inhaber und Geschäftsführer Dino Schmid nimmt an jenem Vormittag einen Augenschein bei den Arbeiten. «Sie haben uns schon früher angefragt vom Weidli aus», sagt Dino Schmid im Gespräch mit unserer Zeitung. «Sie haben einige Leute, die gerne malen.» Bei gewissen Projekten wäre es schwieriger, jemanden von der Werkstätte einzusetzen, weil der Zeitdruck grösser sei. Bei diesem Objekt funktioniere es gut. Und schliesslich spiele auch der soziale Gedanken eine Rolle, findet Schmid.

Walti von Büren steht auf der Leiter und malt die Säule bis unters Dach an. «Es gibt die Möglichkeit nicht so oft, dass wir so etwas machen können», sagt Gruppenleiter Marco Käslin. Einerseits suche er nicht aktiv nach solchen Aufträgen im ­Malerei-Bereich. Und anderseits müssten die Mitarbeiter der Werkstätte betreut werden. Der Auftrag in der Tiefgarage sei über persönliche Beziehungen zu Stande gekommen, sagt Käslin. Walti habe schon lange einmal für Dino Schmid arbeiten wollen.

Arbeit ausserhalb des geschützten Bereichs

«Für unsere Leute ist es gut, auch einmal aus dem geschützten Bereich herauszukommen», sagt Marco Käslin. So könnten sie auch vermehrt in Kontakt mit ihrer Umwelt kommen. Gelegenheit dazu gebe es etwa beim Ausbessern von Wanderwegen für die Gemeinden Wolfenschiessen und Dallenwil oder beim neuen Angebot, die Rasen von Privaten in Stans zu schneiden. Auch bei den Kernser Edelpilzen gibt es mitunter zu tun. «Dort montiere ich jeweils mit einer Gruppe Gestelle.» Auch für ihn sei es im Übrigen gut, ab und zu herauszukommen, sagt Marco Käslin: «Ich bin gerne wieder einmal auf einer Baustelle oder mähe einen Wanderweg aus.»

Walti von Büren gefällt die Arbeit in der Tiefgarage. Es sei eine Abwechslung zur Arbeit in der Werkstätte. Neben dem Malen gefällt ihm auch das Rasenmähen. Der Ausflug auf den Bürgenstock sei «tipptopp». Sagt’s und taucht den Roller wieder in den Farbkübel.

Hinweis

Alle Beiträge rund um die Eröffnung des neuen Resorts auf nidwaldnerzeitung.ch/dossier.

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