Eishockey
21.04.2017 06:39

Nashville auch dank Josi eine Runde weiter

  • Nashvilles Doppeltorschütze Roman Josi (Mitte) freut sich mit seinen Teamkollegen über den Triumph gegen Chicago
    Nashvilles Doppeltorschütze Roman Josi (Mitte) freut sich mit seinen Teamkollegen über den Triumph gegen Chicago | KEYSTONE/AP/MARK HUMPHREY
NHL ⋅ Die Nashville Predators qualifizieren sich auf dem schnellsten Weg für die NHL-Playoff-Viertelfinals. Sie gewinnen Spiel 4 gegen die Chicago Blackhawks auch dank Doppeltorschütze Roman Josi mit 4:1.

Mit dem ersten "Sweep" in der Klubgeschichte gelang Nashville mit den drei Schweizern Roman Josi, Kevin Fiala und Yannick Weber gegen die favorisierten Chicago Blackhawks eine faustdicke Überraschung. Noch 2010 und 2015 schieden die Predators mit 2:4 Siegen in der ersten Runde gegen Chicago aus. In diesem Jahr liessen sie dem besten Team der Western Conference keine Chance, obwohl Chicago mit dem Ex-Bieler Patrick Kane während der Qualifikation vier von fünf Duellen gewinnen konnte. Seit 2010 gewann Chicago dreimal den Stanley Cup.

Neben Predators-Goalie Pekka Rinne, der Finne kassierte während der ganzen Serie nur drei Gegentore, war Roman Josi der gefeierte Mann bei Nashvilles viertem Sieg in Folge. Der Berner Verteidiger erzielte kurz nach Spielhälfte das wegweisende 1:0 und doppelte gut zehn Minuten vor Schluss mit dem Tor zum 3:0 nach. Für den MVP der WM 2013 waren es die ersten beiden Treffer in den diesjährigen Playoffs.

Nun wartet auf Nashville in den Conference-Halbfinals das Duell mit den St. Louis Blues oder den Minnesota Wild mit Nino Niederreiter. St. Louis führt in der Serie mit 3:1.

Pittsburgh weiter, San Jose zittert

Als drittes Team nach den Anaheim Ducks und den Nashville Predators haben sich auch die Pittsburgh Penguins für die Playoff-Viertelfinals qualifiziert. Ohne den zum fünften Mal überzähligen Verteidiger Mark Streit gewann der Titelverteidiger Spiel 5 zuhause gegen die Columbus Blue Jackets mit 5:2 und setzte sich in der Serie mit 4:1 Siegen durch. Zu den Matchwinnern bei Pittsburgh gehörte neben Doppeltorschütze Bryan Rust und Phil Kessel (1 Tor/2 Assists) auch Goalie Marc-Andre Fleury mit 49 Paraden.

Derweil steht Pittsburghs letztjähriger Finalgegner vor dem Out. Die San Jose Sharks mit dem Schweizer Timo Meier verloren Spiel 5 gegen die Edmonton Oilers nach Verlängerung mit 3:4 und liegen in der Serie mit 2:3 Siegen zurück. Das Siegtor in der Overtime erzielte David Desharnais, der während des NHL-Lockouts 2013 für Fribourg-Gottéron 16 NLA-Spiele bestritten hat. Timo Meier stand rund 15 Minuten auf dem Eis, ein Skorerpunkt gelang dem Stürmer aus der Ostschweiz in seinem fünften NHL-Playoffspiel wiederum nicht.

In der Serie zwischen den New York Rangers und den Montreal Canadiens führen die Rangers mit 3:2 Siegen. Mika Zibanejad erzielte in der Verlängerung des fünften Spiels den Treffer zum 3:2-Auswärtssieg der New Yorker. (sda)

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