Eishockey
14.11.2017 08:14

Ex-Profi freut sich auf ein Wiedersehen

  • Raphael Vassanelli, Verteidiger HC Luzern: «Zug wird uns während 60 Minuten fordern. Wichtig ist, dass wir diszipliniert spielen und uns nicht provozieren lassen.»
    Raphael Vassanelli, Verteidiger HC Luzern: «Zug wird uns während 60 Minuten fordern. Wichtig ist, dass wir diszipliniert spielen und uns nicht provozieren lassen.» | Bild: PD
EISHOCKEY ⋅ Heute Abend (20.30, Academy-Arena) trifft der HC Luzern im 2.-Liga-Derby auf Zug. Für Luzerns Verteidiger Raphael Vassanelli ist es ein spezielles Spiel.

«Ich freue mich auf das Duell gegen Zug. Es ist für mich immer wieder eine Partie mit vielen Emotionen. Der EVZ ist mein Stammverein und hier durchlief ich die ganze Nachwuchsabteilung», so der 27-jährige Raphael Vassanelli. Der in Kappel am Albis aufgewachsene Verteidiger schaffte es in seiner Karriere bis in die beiden höchsten Ligen. Er feierte in der Saison 2013/14 mit Visp in der damaligen NLB den Meistertitel. «Das war ein Highlight für mich. Ein unvergesslicher Moment», so Vassanelli (178 Zentimeter/ 90 Kilogramm). Auch die Vertragsunterzeichnung beim HC Ambri-Piotta in der NLA war ein Augenblick, der blieb. Vassanelli: «Das Jahr in der Leventina war natürlich auch Lebensschule für mich.»

Mit dem HC Luzern backt der Verteidiger, der seinen Lebensunterhalt als Maler verdient und in seiner zweiten Saison beim HCL steht, nun etwas kleinere Brötchen. «Es gefällt mir in Luzern. Wir sind mit fünf Siegen und einer Niederlage sehr gut in die Meisterschaft gestartet und mischen oben mit. Wir haben ein Team, dass diese Saison wirklich viel Freude bereitet und einiges erreichen kann.»

Vorentscheidende Distanz schaffen

Gegen Zug wird es heute dennoch ein schwieriges Stück Arbeit. «Ich spielte während dreier Jahre beim Zweitligisten Zug und weiss aus Erfahrung, dass die Partien gegen Luzern immer Highlights sind. Zug wird uns während 60 Minuten fordern. Wichtig ist, dass wir diszipliniert spielen und uns nicht provozieren lassen. Die Derbys sind immer emotional und kampfbetont, weil sich die Spieler gut kennen.»

Der HCL (3. Rang, 15 Punkte) hat derzeit sechs Zähler Reserve auf die Zuger (5.). Dass beide Teams auf dem Weg zum Heimvorteil (Top 4) in den Playoff-Achtelfinals einen Sieg benötigen, macht die Ausgangslage noch spannender. Vassanelli: «Mit einem Sieg könnten wir den EVZ klar distanzieren. Wir wissen um die Wichtigkeit dieses Duells.»

 

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

2. Liga, Gruppe 1

Nächste Spiele. Heute: Zug – Luzern (20.30 Academy-Arena). – Samstag: Luzern – Dürnten (17.30, Eiszentrum). Zug – Sursee (20.30, Academy-Arena). – Sonntag: Bassersdorf – Seewen (20.00 Swiss Arena).

Cup-Vorqualifikation

Spiele mit Zentralschweizer Mannschaften: Ascona (3. Liga) – Zug (2.) 2:5. Cramosina (3.) – Luzern (2.) 2:10. Sursee (2.) – Wil (1.) 2:7. Seewen (2.) – Schaffhausen (2.) 4:3 n. V. Bäretswil (4.) – Zugerland (3.) 5:10. GCK Lions (3.) – Seewen (1.) 4:10. – Nächste Runde: 21./22. November.

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