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FUSSBALL

Es geht doch weiter mit dem Frauen-Spitzenfussball in Luzern

Der Frauen-Spitzenfussball in der Innerschweiz bleibt am Leben. Dank einem neuen Vorstand für das NLA-Team des FC Luzern und die drei Nachwuchsteams kann der Meisterschaftsbetrieb für die rund 75 Spielerinnen gesichert werden.
27.04.2017 | 13:53

Sieben Personen aus dem nahen Umfeld der vier Teams haben sich nach Gesprächen und durch Vermittlung des Innerschweizerischen Fussballverbandes (IFV) und der IG Sport Luzern für eine neue Führung zur Verfügung gestellt. Ziel sei es, den Frauen-Spitzenfussball in Luzern nach den Unruhen der letzten Wochen zu stabilisieren und wieder in ruhigere Gewässer zurückzuführen, schreibt der IFV in einer Mitteilung.  

Geplant ist deshalb, die vier Teams zumindest in der nächsten Saison 2017/18 beim Verein FC Luzern Breitensport zu belassen. Auf diese Weise kann die Ausbildung von 27 Spielerinnen gesichert werden, die momentan von Sportlerlösungen bei den Frei’s Schulen oder der Kantonsschule Luzern profitieren und im Besitz einer Talent Card von Swiss Olympic sind.
 
Nach dem Rücktritt des gesamten bisherigen Vorstandes, der das NLA-Frauenteam in den letzten 13 Jahren zu einem erfolgreichen Team geformt hat, drohte der Zusammenbruch und die Auflösung der ganzen Abteilung (wir berichteten). Am neuen Vorstand liege es nun, in Gesprächen mit der Abteilung FCL-Breitensport die Zukunft zu planen und zu sichern. Dazu müsse der Vorstand jedoch noch an der Generalversammlung des Vereins FC Luzern Breitensport bestätigt werden.

Dem neuen Vorstand zur Seite stehen Fachleute aus den technischen Kommissionen des Schweizerischen und Innerschweizerischen Fussballverbandes SFV und IFV. Die Namen der neuen Vorstandsmitglieder sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
 
Die FC Luzern Innerschweiz AG (Profibetrieb Super League und Nachwuchs Männer) als separate juristische Organisation begrüsst es laut Mitteilung sehr, dass sich im Frauen-Spitzenfussball ein neuer Vorstand gefunden werden konnte.

Die Sportlerinnen hatten sich vor einer Woche selbst per Videobotschaft zu Wort gemeldet, um sich für ihre Zukunft einzusetzen (wir berichteten).

pd/zfo

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