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FUSSBALL

Markus Babbels Karriere in 10 Schritten

Markus Babbel startete seine Karriere als Fussballer bei Bayern München, seine erste Station als Trainer war der VfB Stuttgart. Seit dem 13. Oktober 2014 ist er Trainer des FC Luzern, den er im Sommer verlässt.
03.01.2018 | 18:32

1991: Am 3. August 1991 debütiert Markus Babbel 18-jährig in der ersten Mannschaft von Bayern München. Nach zwei Jahren als Leihspieler beim Hamburger SV kehrt Babbel 1994 zu den Bayern zurück. In München gewinnt der Verteidiger dreimal die deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und 1996 den Uefa-Pokal. Ebenfalls 1996 gewinnt er mit der deutschen Nationalmannschaft die Europameisterschaft.

2000: Im Sommer 2000 wechselt Babbel nach Liverpool in die Premier League. 2001 gewinnt er erneut den Uefa-Pokal, erkrankt danach aber an einer Nervenkrankheit, die seine Karriere unterbricht. Nach seiner Genesung wird er in der Saison 2003/04 an den damaligen Premier-League-Klub Blackburn Rovers ausgeliehen.

2004: Auf die Saison 2004/05 wechselt er zum VfB Stuttgart, wo er 2007 seine Spielerkarriere mit seinem vierten deutschen Meistertitel beendet.

2007: Gleich im Anschluss übernimmt Babbel in Stuttgart das Amt des Assistenztrainers. Nach der Entlassung von Cheftrainer Armin Veh wird Babbel im November 2008 zum Teamchef befördert – wegen der fehlenden Trainerlizenz darf er die Mannschaft vorerst nur befristet betreuen. Babbel führt das Team auf den dritten Tabellenplatz und in die Champions League.

2009: Nach einer Regeländerung erhält Babbel im Mai 2009 bei Stuttgart einen Zweijahresvertrag als Cheftrainer. Nach 15 Spielen mit bloss 2 Siegen wird er am 6. Dezember 2009 beurlaubt und durch Christian Gross ersetzt.

2010: In der Saison 2010/11 übernimmt Babbel Hertha BSC in der 2. Bundesliga. Er schafft den Aufstieg und etabliert die Berliner in der Hinrunde im Mittelfeld der Bundesliga. Weil Babbel plant, den Verein im Sommer 2012 zu verlassen, kommt es zu Unstimmigkeiten mit der Vereinsführung. Schliesslich wird Babbel im Dezember 2011 beurlaubt.

2012: Am 10. Februar 2012 wird Babbel Trainer bei der TSG Hoffenheim. Nachdem der Verein nach 15 Spielen (3 Siege) auf dem Relegationsplatz steht, trennt man sich am 3. Dezember von ihm.

2014: Am 13. Oktober 2014 übernimmt Babbel den abstiegsbedrohten FC Luzern von Carlos Bernegger. Dank starker Rückrunde erreicht der FCL noch Platz 5.

2016: In seiner ersten vollen Saison 2015/16 beim FCL erreicht Babbel den dritten Rang – in der anschliessenden Europa-League-Qualifikation scheitert der FCL am Serie-A-Vertreter Sassuolo. In der Saison 2016/17 führt Babbel den FCL auf Rang 5. Ein besseres Abschneiden wird mit nur vier Punkten aus den letzten sieben Spielen vergeben.

2017: Am 20. Juli 2017 scheitert der FCL in der Europa-League-Quali trotz eines 2:1-Heimsieges am kroatischen Vertreter Osijek. In der gesamten Hinrunde tut sich der FCL schwer, belegt mehrmals den letzten Tabellenplatz. Zur Winterpause belegt Babbels Team Platz 9 – drei Punkte vor dem Tabellenletzen Sion.

Cyril Aregger

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