Sport Regional
21.04.2017 04:40

Die Rebells sind bereit für den elften Titel

  • Der Rebells-Captain Yves Stucki gibt die Richtung vor.
    Der Rebells-Captain Yves Stucki gibt die Richtung vor. | Bild: Maria Schmid (Zug, 6. 11. 2016)
STREETHOCKEY ⋅ Titelverteidiger Oberwil kann sich in der am Sonntag beginnenden Finalserie gegen Belp eigentlich nur selbst schlagen.

Die Oberwil Rebells gehen als klarer Favorit in den zwölften Final in Folge. Während der regulären Saison konnten die Zuger alle Spiele gegen den SHC Belpa, der sich überraschend und sehr eindrücklich im Halbfinal gegen Grenchen durchgesetzt hat, gewinnen.

Laut Moritz Hausherr, Stürmer der Oberwiler, sind diese Siege jedoch nicht zu stark zu gewichten. «Wir wissen, dass wir gegen Belp gewinnen können. In den Playoffs, und besonders im Final, sind die Spiele aber anders als in der Qualifikation. Wir dürfen und werden Belp nicht unterschätzen.» Auch der Berner Trainer Ronny Strähler weiss, dass in den Playoffs andere Regeln gelten: «Natürlich ­gehen wir als Aussenseiter in den ­Final. Dank der gewonnenen Halbfinalserie fahren wir aber mit viel Selbstvertrauen und breiter Brust nach Zug. Wir werden uns nicht verstecken.»

Beide Mannschaften werden keine taktischen Veränderungen vornehmen und an den jeweiligen Erfolgsrezepten festhalten. Bei den Rebells bedeutet das, dass man das Spieldiktat übernehmen will, indem man sich in der gegnerischen Zone festsetzt und mit viel Tempo und hohem Druck den Gegner zu Fehlern zwingt. «Ausserdem müssen wir auf Konter der Belper Acht geben, sie haben ein starkes Umschaltspiel», weiss Hausherr. Belp möchte dieser aktiven Spielweise Folgendes entgegenhalten: «Durch diszipliniertes Abwehrverhalten möchten wir die Räume eng halten und harte Zweikämpfe führen, um das Tempo aus ihrem Spiel zu nehmen. Wir werden den eingeschlagenen Weg weitergehen und uns auf unsere Stärken konzentrieren.»

Hoffnung auf den Heimvorteil

Eine dieser Stärken ist das Po­werplay. Dieses hat sich im Verlaufe der Saison zu einer starken Waffe Belps entwickelt. «Es wird wichtig sein, dass wir die Emotionen tiefhalten und wenig Strafen nehmen. Solche würden Belp die Chance geben, ins Spiel zu kommen», sagt Moritz Hausherr deshalb. Auch der Heimvorteil könnte in der bevorstehenden Finalserie eine Rolle spielen. Beide Mannschaften können auf eine treue Fangemeinde zählen, die in wichtigen Spielen eine Menge Stimmung macht und so zum sechsten Mann werden könnte. Das erste von maximal drei Spielen findet am Sonntag in Zug statt (14.00, Sika Rebells Arena).

 

Silvan Keiser

sport@zugerzeitung.ch

Kommentare

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!

Meist gelesene Artikel

Visualisierung der Bauprojekte im Gebiet Luzern Süd.
ENTWICKLUNG

Im Süden viel Neues

LUZERN, 25APR15 - Impression vom 38. Luzerner Stadtlauf am 25. April 2015. Mit rund 13'500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist der Luzerner Stadtlauf der groesste Laufsportevent der Zentralschweiz. Mit Strecken von 660 Meter bis 5,6 Kilometer durch die malerische Luzerner Altstadt ermoeglicht der Stadtlauf ein Jogging-Erlebnis fuer Gross und Klein.

Impression of the 38th Lucerne City Run, a very popular run with more than 13'500 starters in the old town of Lucerne, Switzerland, April 25, 2015.

swiss-image.ch/Photo Andy Mettler
STADT LUZERN

Polizei warnt vor Verkehrschaos am kommenden Wochenende

Aufnahme von der dritten Unfallstelle: Kurz vor Mitternacht verursachte ein Fahrzeuglenker auf der Ächerlistrasse in Kerns einen Selbstunfall und kollidierte mit einem Geländer sowie zwei parkierten Fahrzeugen.
OBWALDEN

Drei Verkehrsunfälle fordern vier verletzte Kälbchen und mehrere Totalschäden

Die Basler Fangruppierung Muttenzer Kurve, hier in einem Heimspiel gegen Luzern, will nun doch den Extrazug zum Match in Luzern benutzen. (Archivbild)
FUSSBALL

Fanzug nach Luzern: SBB kommt FCB-Fans entgegen

«Masseneinwanderung stoppen»: Schwarze Füsse warben im Jahr 2011 für die Initiative der SVP.
ZUWANDERUNG

Bundesrat macht einen Rückzieher

Das weisse Auto kollidierte mit einem anderen Auto in Buchrain.
BUCHRAIN

Unfall führte zu Stau im Morgenverkehr

Trafen bei Dortmunds Sieg im Cup-Halbfinal in München jeweils einmal: Marco Reus (links) und Pierre-Emerick Aubameyang
DEUTSCHLAND

Bayern München unterliegt Borussia Dortmund

Ein Mitarbeiter der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität (KOBIK) fahndet in seinem Büro in Bern nach illegaler Pornografie im Internet. Der ehemalige Gemeindepräsident von Berneck SG wird sich wegen Pornografie vor Gericht verantworten müssen. (Symbolbild)
KRIMINALITÄT

Porno-Anklage gegen Ex-Gemeindepräsident

Yvonne Schärli wird neu Präsidentin der Caritas Luzern.
PRÄSIDIUM

Schärli will dem Caritas-Rad neuen Schub geben

Die Zweielternfamilie ist immer noch im Trend, auch wenn Familien in der Schweiz zunehmend bunter werden. Dies zeigt der Familienbericht 2017, den der Bundesrat verabschiedet hat.
FAMILIEN

Die Ehe bleibt das Familienmodell Nummer Eins

Zur klassischen Ansicht wechseln