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VOLLEYBALL

Steinhausen steigert sich und siegt

Obwohl zu Beginn nicht überzeugend, feiert der VBC in den NLB-Abstiegs- spielen einen 3:1-Erfolg gegen Ruswil. Wie so oft war ein Spielelement besonders überzeugend.
13.02.2018 | 04:40

Jessica Rügge

sport@zugerzeitung.ch

Für die Steinhauser Frauen begannen die Playouts enttäuschend, denn sie kassierten gegen den VBC Gerlafingen gleich eine 1:3-Niederlage. Im zweiten Match gegen Ruswil waren sie also unter leichtem Zugzwang. Zu Beginn der Partie waren auf beiden Seiten gute Aktionen zu sehen. Aber auch der eine oder andere Fehler führte zum ausgeglichenen Anfang des ersten Satzes. Ruswil spielte in der Summe besser und ging mit 11:8 in Führung.

Die Steinhauser Zuspielerin Sarah Strübin setzte daraufhin die junge Mittelblockerin Michaela Nussbaumer gekonnt ein – dank eines Blockouts kam Strübin an den Service. Mit diesem schaffte sie den Ausgleich zum 11:11. In der Folge bekamen die Zuschauer im Sunnegrund lange Ballwechsel zu sehen. Letztlich setzten sich die Gastgeberinnen mit 25:22 durch. Der zweite Satz verlief zum grössten Teil wie der erste, allerdings mit dem glücklicheren Ende für Ruswil (25:22). Die Steinhauserinnen hatten durch einige Aufschlagfehler Punkte verschenkt und waren auch weniger konstant in der Annahme im Vergleich zum Gästeteam.

Plötzlich platzt der Knoten

Dennoch ging der dritte Durchgang deutlich an die Zuger Frauen – 25:13. Guter Service führte auch diesmal zum Erfolg. Alaia Adler konnte durch druckvolles Aufschlagsspiel neun Punkte in Folge erzielen. Ausserdem zeigte das Team cleveres Angriffsspiel, oftmals war Lisa Adler daran beteiligt. Im vierten Satz liessen die Zugerinnen nichts mehr anbrennen. Durch eine starke Serviceserie von Dijana Radulovic lagen sie schnell mit 5:0 in Führung. Ausserdem wies das Team eine deutlich geringere Eigenfehlerquote im Vergleich zum Beginn des Spiels auf. Das Resultat war ein 25:16 und damit der 3:1-Erfolg.

Das Team war sich nach Spielende einig, dass die Reduktion der Eigenfehler in allen Elementen der Schlüssel zum Erfolg war. Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte letztlich zu drei Punkten und hievt Steinhausen auf den dritten Platz in der Tabelle. Steinhausens Thomas Böbner sagte: «Wir können nach einem holprigen Start durchatmen. Wir haben das richtige Mass an Druck und Risiko gefunden, um den Gegner zu schlagen. Nun liegt es an uns, dies noch besser und schneller zu erkennen.»

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