Sport Regional
19.05.2017 08:42

Zu Beginn war beim Sempacherseelauf alles viel hektischer

LAUFSPORT ⋅ Am Samstag wird der 8. Sempacherseelauf durchgeführt. OK-Präsident Patrick Frey blickt auf schöne Jahre zurück und wird sich nach den diesjährigen Aufräumarbeiten verabschieden.

2010 wurde der Sempacherseelauf ins Leben gerufen und hat sich seither zu einem beliebten Laufsportanlass entwickelt. Nach der diesjährigen Austragung tritt OK-Präsident Patrick Frey zurück. Ein Rück- und Ausblick.

Patrick Frey, nach acht Jahren als OK-Präsident ist nach der diesjährigen Austragung Schluss. Wie steht es momentan um Ihre Gemütslage?

Ich schaue mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Man hat etwas aufgebaut, das wie ein Kind gewachsen ist. Es lief immer besser, und das OK war ein eingespieltes Team. Ein beruflicher Wechsel, aber auch meine Familie, mit der ich zukünftig mehr Zeit geniessen möchte, waren die Hauptgründe für diesen Entscheid.

2010 haben Sie den Sempacherseelauf gemeinsam mit dem ehemaligen Weltklasse-Triathleten Christoph Mauch ins Leben gerufen. Was waren damals Ihre Beweggründe?

Ich bin in Nottwil aufgewachsen und wohne heute in Sempach. Einen Halbmarathon mit Naturwegen gab es in unserer Region zuvor noch nicht. Ich wollte etwas bewirken und auf die schönen Laufstrecken rund um den Sempachersee aufmerksam machen.

Was macht für Sie die Faszination des Sempachersee­laufes aus?

Die ganze Infrastruktur mit Startnummernausgabe, Start- und Zielbereich befindet sich am Martigny-Platz in Sursee. An diesem zentralen Treffpunkt von Läufern und Zuschauern herrscht Volksfestcharakter. Neben dem Halbmarathon bieten wir auch den Paarlauf, Kinderläufe, sowie Starts über 10 und 5 Kilometer an. Somit ist für jeden Läufer etwas dabei.

Was hat sich über die Jahre am stärksten verändert?

Die ganze Organisation war zu Beginn viel hektischer. Wir haben aus unseren Anfängerfehlern gelernt und beispielsweise im Bereich der Verpflegung sicherheitstechnisch vieles optimiert. Das OK ist zu einem eingespielten Team geworden, genauso wie das 250-köpfige Helferteam mit zahlreichen Mitgliedern der LLV Flüess Nottwil, auf die wir jedes Jahr zählen dürfen.

Jedes Wochenende finden zahlreiche Laufveranstaltungen statt. Was braucht es, dass der Sempacherseelauf auch in Zukunft bestehen kann?

Wir befinden uns bereits auf einem sehr hohen Niveau. Aber ich denke, dass unterhaltungsmässig auf dem Martigny-Platz, aber auch um den See herum, noch mehr gehen könnte. Das Rahmenprogramm ist sicher noch ausbaufähig, genauso wie wir im Bereich Marketing noch mehr investieren könnten.

Worauf freuen Sie sich am Samstag besonders?

Auf den Abend, wenn alles zusammengeräumt ist und der ganze Lauf hoffentlich unfallfrei über die Bühne gegangen ist. Ich wünsche mir vor allem, dass auch das Wetter mitspielt.

Interview: Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Sempacherseelauf

Samstag: Ab 16.50 Kinderläufe; 18.05 Halbmarathon und Paarlauf; 18.15 5-km-Lauf; 18.20 10-km-Lauf. – Start/Ziel: Martigny-Platz. – Nachmeldungen: Ab 15.00 im Stadthof beim Martigny-Platz.
Infos: www.sempacherseelauf.ch

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